September 19, 2020

Ab in das Abenteuer

Meine Reise begann am 12. Juni. 2018, die Koffer waren gepackt und es ging früh am Morgen los. Wir hatten uns für eine individuelle Anreise entschieden und ein Sparticket der Deutschen Bahn gebucht. Für nur knapp 20€ pro. Person, ging es nun nach Hamburg. Unser Ausstieg, der Hamburger Hbf der uns schon beim ausstieg in der 150 Meter Langen und bis zu 37 Meter hohen Halle beeindruckte. Wir suchten uns den weg aus dem im 20. Jahrhundert erbauten Gebäude und steuerten Gardewegs aus den Aida Pavilon zu.

Von dort kauften wir uns eine Karte, für den Shuttlebus, der uns in unser Abenteuer bringen sollte. Die Tickets waren schnell gekauft, die Koffer schon abgeben (Sie sollten uns vor unserer Kabine wieder sehen). Wir gingen ein Paar Meter weiter zum Busbahnhof, dort wartete unser Bus bereits.

Kurze Zeit später saßen wir im Bus und nach der netten Begrüßung von einer Reisebegleitung und unserem Busfahrer Bodo, schaute ich mir die anderen Mitreisende im Bus an. Das alter war bunt gemischt und ich fragte mich, wen ich vielleicht noch mal öfter sehen sollte. Auf dem Weg zum Hafen erzählte Bodo uns etwas von seiner Heimatstadt Hamburg. Er zeigte uns die in der ferne erkennbare Elbphilharmonie, die Speicherstadt und die ehemalige Wohnung von Helene Fischer und Florian Silbereisen.

Hamburger Hafen
Hamburger Hafen

Ankunft an der Aida Sol

In der ferne kam nun unser Zuhause, für die nächsten 17 Tag in sicht, die Aida Sol (2. Schiff der Sphinx-Klasse und in der Meyer Werft gebaut, getauft wurde sie am 09.04.2011). Wie ein riesiges Gebäude Lag sie dort, im Wasser noch weit weg, doch stach dieses 253 Meter lange Schiff direkt ins Auge. Dies sind immer die Momente, in denen man immer denkt:”Wow!” Und ist erstaunt, über die Größe. Doch man kommt näher und näher und begreift erst, wenn man wirklich nur noch ein paar Meter davor steht, wie monumental so ein Schiff auf einen wirkt, wenn man erst mal direkt davor steht.

Lächelnd empfing uns das Schiff der Aida Flotte. Doch bevor es aufs Schiff ging, stand erst mal das Einchecken im Hafenterminal an. Also steigen wir aus dem Bus und gingen in das Hafenterminal. Es gab eine kleine Schlange, in der wir vielleicht 5 Minuten warteten. Dann wurden wir zu einer Mitarbeiterin an einen Stehtisch, zur Anmeldung geschickt. Mit einen Breiten herzlichen lächeln empfing uns die junge Mitarbeiterin. Wir gaben ihr unsere Ausweise und unsere Buchungsbestätigung. Schnell wurden die Daten abgeglichen und ein Foto von uns und unseren Personalausweisen gemacht. Nun mussten wir nur noch, unsere personalisierte Bordkarte abholen und schon konnte die Erkundung, des Schiffes losgehen.

Ab an Bord

Die letzten Schritte auf festen Boden waren nun gezählt. Die Hände desinfiziert, Bord Karte vorgezeigt und schubs fanden wir ins auf der 3 Etage der Aida sol wieder. Zwischen Hospital und der Pier 3 Bar gingen wir vorbei an den Aufzügen, um eine Etage nach oben auf der unsere Kabine zu gelangen. Unser reich auf dem Schiff mit der Nummer 4130, war auch schnell gefunden. Mit der Neugier wie das Zimmer nun tatsächlich ausschaut, hielten wir die Bordkarte an das Schließsystem und das kleine grüne Lämpchen, gab uns den weg frei.

Unsere Meerblick Kabine

Die ca. 15 m² große Meerblick Kabine, führte uns vorbei am Bad und an Verstaumöglichkeiten in den sich öffnenden Wohnschlafbereich. Das Doppelbett, ein Schreibtisch und ein Sofa in gelungener Optik und Anordnung, rief in uns das Gefühl hervor angekommen zu sein. Die Rucksäcke, die wir dabei hatten, wurden abgelegt und das Sofa probe gesessen. Wir ließen die Kabine erst mal einige Minuten auf uns wirken, schauten uns das Bad an mit der ebenerdigen Dusche, die verschiedenen Stauräume, und das Infotainment auf dem Fernseher, auf den man alles nachlesen konnte, wie die Öffnungszeiten von Restaurants und dem Programm. Schnell kam jedoch die Neugier in uns auf, uns das restliche Schiff einmal genauer anzusehen.

Dier erste eindruck der Aida Sol

Die Kabinentür auf und losging es, die acht Etagen zu erkunden, auf denen sich unser Urlaub zum Großteil abspielen sollte. Unsere Kabine war in der vierten Etage, hier war außer Kabinen nichts zu sehnen also die Treppen rauf. In der Etage 5 fanden wir die Rezeption, den Reise Counter und den Kids Club. Hier war eher wenig los, was aber nicht so lange bleiben sollte, denn garde am Anfang der Reise kann m man sich grade in den Zeiten zwischen den Mahlzeiten mit längeren Schlangen rechen.

Auf den Etagen 6-8 befanden sich nur Kabinen, weshalb wir mit dem Fahrstuhl direkt auf Deck 9 fuhren. Hier befand sich das Theatrium die eindrucksvolle Bühne über 3 Decks. Die Bühne hatte einen beweglichen Bühnenboden, der grade in Shows gut zur Geltung brachte. Hier sollten wir, noch coole Shows erleben. Viele Bildschirme, Einrichtungen für Laser, Licht und Sound fanden sich im ganzen Theatrium. Beim betrachten viele uns auch mehrere Kameras auf, sie wurden genutzt um selbst von der Kabine, Live das Geschehen auf der Bühne verfolgen zu können. Außerdem fanden wir auf dem Deck noch eine Vinothek, verschiedene Bars und das Marktrestorant. Dies ist wohl das, beleibteste Restaurant an Bort ist. Es befindet sich am Heck des Schiffes und bietet eine riesige Auswahl, an allerlei leckeren. Während der Öffnungszeiten kann man an farbenfrohen Marktständen sich nach lust und Laune bedienen. Das Marktrestaurant ist eines der Buffetrestorants an Bord, hier sind alle Speisen und Getränke im Reisepreis enthalten. Dort konnte man das Essen, mit Blick aufs Meer in gemütlicher Atmosphäre genießen.

Weiter waren wir auf dem Deck 9 unterwegs und schon entdeckten wir das nächste Highlight, die Kunstgalerie. Hier hängen Kunstwerke, von verschiedensten Künstlern aus aller Welt. Selbst für nicht Kunst interessierte ist es einfach ein toller Ort, an dem jeder etwas zu sehen hat.

Die Erkundung ist noch nicht zuende, im nächsten Artikel geht es weiter.

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Niko
Niko

Ich liebe das Reisen. Immer neue Ort und Kulturen kennen zu lernen ist mir wichtig. In meiner Freizeit bin ich bei der freiwilligen Feuerwehr und mache gerne Fotos.

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