Dezember 4, 2020

Mit der Seilbahn auf den Monte, den traditionellen Fischmarkt besuchen sowie das Trinken des Nationalgetränks “Poncha”. All das haben wir an nur einem Tag auf Madeira erlebt.

Madeira war sicherlich das Highlight unserer Reise mit der AIDAnova, welche zugleich auch meine erste Kreuzfahrt war.

Das ganze Abenteuer begann mit einem ganzen Seetag, gestartet von Gran Canaria. Die See war sehr entspannt, so entspannt, dass der Kapitän es später sogar als Ententeich bezeichnet hat. Die meiste Zeit haben wir in der Sonne und in den Pools verbracht und die Vorfreude auf Madeira stieg langsam an.

Am nächsten morgen dann, wollten wir extra früh aufstehen, um das einlaufen in den Hafen von Funchal beobachten zu können. Dazu kam es allerdings nicht, da wir wohl schon gegen 6 Uhr morgens angelegt haben müssen. Ein Blick vom Balkon offenbarte uns allerdings eine wunderschöne Sicht auf Funchal und das Bergland von Madeira.

Nun stellte sich die Frage, was wir mit dem Tag machen … auf einen Ausflug von AIDA hatten wir keine Lust, da einerseits zu teuer und andererseits auch nicht unserem Zeitplan entsprechend. Also haben wir uns für einen HopOn-HopOff Bus entschieden, aber eigentlich nur um günstig von A nach B zu gelangen.

Auf den Monte mit der Seilbahn

Unser erster Stopp war nur wenige Minuten Busfahrt vom Hafen entfernt. Dies war die Seilbahnstation auf den Berg Monte, den Hausberg von Funchal. Anfangs erst sehr geschockt von der sehr langen Warteschlange an der Seilbahn, ging es dann doch erstaunlich schnell, wir haben nicht länger als 20 min gewartet. Die fahrt auf 500m über dem Meeresspiegel ist einfach nur beeindruckend, da man eine perfekte Sicht über ganz Funchal bekommt.

Oben angekommen, haben wir uns dann dafür entschieden, auf eigene Faust durch die Gassen zu laufen … oder eher zu wandern, um dem Touristenstrom zu entgehen und Orte zu finden, die vielleicht nicht jeder sieht. Vorbeigekommen sind wir natürlich auch an den traditionellen Korbschlitten, die dort die Straßen herunter fahren. Ab dort sind wir dann einfach spontan durch irgendwelche Gassen und auch über versteckte Treppen immer weiter nach oben auf den Monte gewandert. Schließlich haben wir 160 Höhenmeter zusätzlich gemacht und waren damit auf 660m über dem Meeresspiegel. Wahrscheinlich haben wir den schönsten Spot in ganz Funchal gefunden, aber seht selbst:

Die Traditionelle Markthalle von Funchal

Was natürlich auf unserer Erkundungstour nicht fehlen durfte, ist die Markthalle von Funchal. Hier gibt es eine Riesen Auswahl von Maracujas und anderen exotischen Früchten wie z.b. Ananas-Bananen oder Tomaten-Maracuja. Diese kommen zustande, da die Madeiraner einfache alle möglichen Früchte mit einander Kreuzen. Besonders gefallen hat uns, dass man sich dort kostenlos durch alle Früchte durchprobieren kann … schade, dass man diese leider nicht mitnehmen kann auf einer Kreuzfahrt.

Das alte Fischerdorf Camara de Lobos

Um noch den Traditionellen Poncha de Madeira zu Probieren, sind wir in das kleine und alte Fischerdorf “Camara de Lobos”, ca. 20 min fahrt von Funchal, gefahren. Ein wirklich sehr klein aber wunderschön zwischen Bananenplantagen gelegenes Dorf, welches auch nicht so überrannt von Touristen ist.

Der Poncha selber ist eine Mischung aus Maracuja Saft, Honig und Zuckerrohr Schnaps (weißer Rum). Getrunken wird dieser in großen Gläsern mit Eiswürfeln. Dieser schmeckt in der warmen Umgebung richtig lecker und fruchtig, man sollte allerdings nicht den Alkohol Gehalt unterschätzen, welcher bei ca. 25% liegt … diesem schmeckt man nämlich so gut wie garnicht heraus.

Nach der kurzen Rückfahrt zum Schiff, haben wir dort noch den Sonnenuntergang aus einem Whirlpool genossen und einfach den Tag ein wenig Revue passieren lassen. Ein absolutes Highlight ist auf jeden fall auch das auslaufen aus dem Hafen von Funchal bei Nacht. Es ist wie ein Lichtermeer, dass man einfach mal mit eigenen Augen gesehen haben muss!

Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Lass doch ein Feedback in den Kommentaren oder auch per Mail da! Ich würde mich freuen.

Teile deine schönsten Urlaubsmomente und Fotos auf Instagram, Twitter oder Facebook mit #Worldhopper

Show Full Content

About Author View Posts

Avatar
Max

Hauptberuflich im IT-Bereich tätig, in der Freizeit Freiwilliger Feuerwehrmann und viel in der Welt unterwegs. Tech Geek und Foto / Film interessiert.

Previous Rom – Ein zu kurzer Tag
Next 10 Minuten Workout für den Urlaub, zuhause oder auch in Quarantäne

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close

NEXT STORY

Close

Rom – Ein zu kurzer Tag

Januar 13, 2020
Close